Eine vorbeigehende Gravitationswelle dehnt einen der vier Kilometer langen Arme von LIGO, während sie den senkrechten quetscht. Das Instrument ist ein Michelson-Interferometer auf einer dunklen Interferenz: die zwei zurückkehrenden Laserstrahlen heben sich am Photodetektor vollständig auf, sodass das einzige Licht, das durchdringt, die Signatur der sich ändernden Länge der Raumzeit selbst ist.
Diese Ausstellung spielt ein Schwarzloch-Inspiral mit der echten Wellenformmathematik — Frequenz steigt als (t−t_merge)^(−3/8), Amplitude als f^(2/3), dann Verschmelzung und Klingung — und lässt Sie den Chirp als Audio hören. Der Übertreibungsschieber skaliert nur die sichtbare Bewegung; nach unten auf Realität schieben und nichts bewegt sich sichtbar, denn die echte Verspannung beträgt etwa 10⁻²¹: ein Tausendstel der Breite eines Protons über vier Kilometer.
Die Detektion von GW150914 im Jahr 2015 brachte den Nobelpreis 2017 in Physik ein und eröffnete eine ganz neue Sinneswahrnehmung für die Astronomie. Es ist auch das extremste Messinstrument der Welt — in einem Museum von Maschinen, das mit einem Pendel begann, ist dies das, das auf die Raumzeit selbst hört.
Technische Daten
- Instrument
- Michelson-Interferometer, 4-km-Arme
- Erstdetektion
- GW150914 — 14. September 2015
- Echte Verspannung
- h ≈ 10⁻²¹ (≈ 1/10.000 eines Protons)
- Simuliert
- Inspiral-Chirp-Physik, dunkle-Interferenz-Überlagerung, Audio
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