KathodeK
SteuergitterG
Anode (Platte)P
Ziehen zum Drehen · Pinch oder Scroll zum Zoomen
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Steuerung
Heizleistung75%
Heißere Kathode, stärkere Glühemission (≈ T² e^(−W/kT))
Gitterspannung Vg−4.0 V
Ein negatives Gitter stößt Elektronen ab — das ist das "Ventil"
Anodenspannung Vp180 V
Die hohe positive Spannung der Anode zieht den Elektronenstrom an
Anodenstrom
Oszilloskop
Gitterspannung (Eingang) Anodenstrom (Ausgang)
Wenige Volt Schwingung am Gitter erzeugen Milliampere-Änderungen im Anodenstrom; über einem Lastwiderstand wird daraus eine verstärkte, invertierte Spannungsausgabe — das ist Verstärkung. Das Zittern der Cyan-Kurve ist echtes Schrotrauschen: Elektronen kommen einzeln an.
So funktioniert es
Glühemission. Der Heizer erwärmt die Kathode, bis Elektronen genug Energie gewinnen, um ihre Oberfläche in das Vakuum zu verlassen.
Raumladung. Die ausgetretenen Elektronen bilden eine negative Wolke nahe der Kathode, die Nachzügler abschirmt — ein selbstregulierendes Elektronenreservoir.
Anodenanzug. Die hohe positive Anodenspannung zieht Elektronen aus der Wolke und durch das Vakuum. Strom fließt nur in eine Richtung — entfernen Sie das Gitter und Sie haben eine Diode.
Gittersteuerung. Das weitmaschige Spiralgitter liegt direkt im Elektronenweg. Eine kleine negative Vorspannung reicht, um den Strom zu drosseln und ihn nahe Vg = −Vp/μ vollständig zu sperren. Kleiner Eingang, großer Ausgang — so verstärkt die Triode.
Ip ≈ K·(Vg + Vp/μ)3/2 — das Child–Langmuir-Dreihalbpotenzgesetz; hier μ = 18